Herrmann Massivholzhaus

Fechter Hainburg

Kundenrezension

Familie Fechter - Hainburg

Das Wichtigste in Kurzform:
Würden wir wieder mit Herrmann bauen: Jederzeit
Wie war die Unterstützung in der Planungsphase: Sehr gut
Wie war die Projektabwicklung: Sehr gut Wie ist die Qualität der Gewerke: Sehr gut
Was würden wir beim nächsten Malanders machen: Auch die Dachschrägen mit Lehmbauplatten verkleiden und das Abwasserrohr in der Küchenwand besser schalldämmen

Jetzt im Detail: Nach längerer Findungsphase hatten wir Ende 2011 entschieden mit Herrmann ein Massivholzhaus zu bauen. Bei Abwägung und Bewertung aller Kriterien ist die Massivholzmauser die zurzeit beste Bauweise, die am Markt verfügbar ist. Gut, wenn Geld keine Rolle spielt, ist Holz100 eine Alternative, die aber technisch gesehen keine echten Vorteile bietet, aber rund das Doppelte kostet.

Zu Beginn der Planungsphase hat uns Uli Herrmann mit seinen ersten Entwürfen, die er auf einem weißen Blatt Papier entwickelt hat, sehr gut unterstützt. Wir haben ihn dabei mit mehreren Ausführungen, die jedes Mal neu kalkuliert werden mussten, sicher ordentlich beansprucht. Aber am Ende haben wir ja zusammen gefunden und das Projekt erfolgreich durchgezogen.

An dieser Stelle möchten wir zwei Erkenntnisse weitergeben, die zukünftigen Bauherren hilfreich sein können:
1. Je genauer und gründlicher die Planung am Anfang, umso besser und zufriedener sind am Ende alle Beteiligten und Überraschungen, die immer kommen, werden dadurch reduziert
2. Keller oder kein Keller: vergleichen Sie keine Äpfel mit Birnen – betrachten Sie immer die gleiche Wohn-/ Nutzfläche. Natürlich wird das Bauen billiger, wenn ich den Keller weg lasse – dafür ist aber auch der umbaute Raum resp. die Wohn-/ Nutzfläche kleiner geworden. Wir haben uns für einen betonierten Keller entschieden.

Weiter im Bauablauf: die so genannte „Bemusterung“ ist anstrengend. An einem Tag (mittlerweile sind es zwei Tage) müssen alle Entscheidungen getroffen werden. Welche Dachziegel, welche Fensterfarbe, welche Sanitärobjekte, welche Fassadenfarbe, etc. Hier ist der Bauherr gut beraten, wenn er sich gründlich informiert und möglichst viel schon vorher entscheidet – sonst droht der Kollaps ;-)

Zum Innenausbau: wir sind der Meinung, dass Holz + Lehm die optimale Kombination ist. Wenn schon ökologisch, dann richtig. Daher haben wir alle Innenwände mit Lehmtrockenbauplatten von „WEM Wandheizung“ in Eigenleistung verkleidet. Ebenso haben wir in allen Räumen die integrierte Wandheizung von WEM. Um es kurz zu machen: unendlich viel Arbeit, rund dreimal so teuer wie der klassische Rigips-Trockenbau, dafür aber auch dreimal so gut.

Warum? Perfektes Raumklima, viel Masse, die temperatur- und feuchteausgleichend ist und eine perfekte Strahlungswärme, die der natürlichen Sonnenwärme sehr ähnlich ist. Hier möchte ich die Firma www.lehmwandheizung.de erwähnen, die uns dabei sehr gut unterstützt hat.

Kommen wir zu den letzten Punkten: mit einem Gewerk gab es Probleme. Was für ein Glück, sonst gäbe es ja gar keine Regenwolken am Bauhimmel und wir könnten uns in 20 Jahren an nichts mehr erinnern. Hier hat sich aber die Professionalität von Herrmann gezeigt: eine email und ein Telefonat. Drei Tage später kam der Chef des verantwortlichen Betriebes, hat alles aufgenommen und nach einer Woche war alles wie es sein sollte. Das ist gutes Projektmanagement.

Was noch: Massivholzboden in Eigenleistung verklebt, geschliffen und gewachst. Jetzt weiß ich, warum das Verlegen und Schleifen 60,-- pro qm kostet…. Massivholztüren von www.deinetuer.de – selbst bestellt und selbst eingebaut. Hervorragend – jederzeit wieder. Keller selber gefliest und, ach ja, fast hätte ich es vergessen, die gesamten Malerarbeiten innen mit Lehmfarbe und Lehmstreichputz gemacht – 600 m² Wand- und Deckenfläche sind mehr als man denkt.

Abschließend möchten wir uns bei der Firma Herrmann und dem ganzen Team für die gute Zusammenarbeit bedanken. Wir haben zusammen ein schönes Heim geschaffen in dem wir uns rundherum wohl fühlen

Th. A. Fechter